Unsere Satzung

 

§ 1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

§ 1.1 Der Verein führt den Namen „Burschenverein Darshofen“.

§ 1.2 Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“

§ 1.3 Der Verein hat seinen Sitz in Parsberg OT Darshofen.

§ 1.4 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2. Zweck des Vereins

§ 2.1 Zweck des Burschenvereins ist die Förderung von Glaube, Sitte und Heimatliebe sowie die Erhaltung und Pflege von Brauchtum und Tradition.

§ 2.2 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Durchführung von religiösen, kulturellen, sportlichen sowie belehrenden und unterhaltsamen Veranstaltungen sowie durch Theateraufführungen.

 

§ 3. Gemeinnützigkeit und Mittelverwendung

§ 3.1 Der Burschenverein Darshofen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

§ 3.2 Der Verein ist selbstlos tätig und er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3.3 Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 3.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4. Erwerb der Mitgliedschaft

§ 4.1 Als ordentliches (aktives oder passives) Mitglied kann aufgenommen werden jede männliche ledige Person (im Folgenden: „Bursche“), die ihr 15. Lebensjahr vollendet hat. Der Vorstand kann jedoch bei jüngeren Antragstellern - nach einer Beratung - der vorzeitigen Aufnahme in den Burschenverein zustimmen. Minderjährige Antragsteller benötigen die formlose Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

§ 4.2 Als außerordentliches Mitglied kann aufgenommen werden jede weibliche ledige Person (im Folgenden: „Mädchen“), die ihr 15. Lebensjahr vollendet hat. Sie sind von Beitragszahlungen befreit, sind in der Jahreshauptversammlung jedoch nur stimmberechtigt nach Maßgabe von § 12.6. Der Vorstand kann bei jüngeren Antragstellerinnen - nach einer Beratung - der vorzeitigen Aufnahme in den Burschenverein zustimmen. Minderjährige Antragstellerinnen benötigen die formlose Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

§ 4.3 Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.

§ 4.4 Über den Aufnahmeantrag entscheidet grundsätzlich der Vorstand.

§ 4.5 Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Jahreshauptversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

 

§ 5. Status der Mitgliedschaft

§ 5.1 Aktives Mitglied ist jeder Bursche ab dem Eintritt in den Verein sowie bis zu dessen 40. Geburtstag.

§ 5.2 Ab dessen 40. Geburtstag wird jeder Bursche automatisch zum passiven Mitglied, das von Jahresbeitragszahlungen befreit ist.

§ 5.3 Ordentliche Mitglieder sind die Zusammenfassung aller aktiven und passiven Mitglieder.

§ 5.4 Der Begriff Mitglieder umfasst die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder.

§ 5.5 Zu Ehrenmitgliedern des Vereins können Personen ernannt werden, welche sich besondere Verdienste um den Burschenverein erworben haben. Der Familienstand spielt hierbei keine Rolle.

§ 5.6 Vorübergehende Abwesenheit unterbricht die Mitgliedschaft nicht.


§ 6. Beendigung der Mitgliedschaft

§ 6.1 Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, durch Eheschließung (standesamtlich oder kirchlich), durch Ausschluss und mit dem Tod des Mitglieds.

§ 6.2 Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist beim Vorstand mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres schriftlich anzumelden und mit der Anmeldung rechtswirksam.

§ 6.3 Aus wichtigen Gründen kann ein ordentliches Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Als wichtiger Grund ist bei aktiven Mitgliedern insbesondere anzusehen:
- unentschuldigtes Fernbleiben von Vereinsveranstaltungen während längerer Zeit
- Verweigerung der Beitragszahlung über ein Jahr hinaus trotz Mahnung
- grobe Missachtung der Vereinsdisziplin und Schädigung der Vereinsinteressen
- grobe und wiederholte Verstöße gegen die Satzung
Aus den unter Ziffern 1 bis 4 bezeichneten Gründen können auch passive, außerordentliche und Ehrenmitglieder aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Über den Ausschluss entscheidet mit schriftlicher Begründung der Ausschuss nach dessen Einvernahme.
Gegen den Ausschluss kann innerhalb vierzehn Tagen beim Vorstand schriftlich Einspruch erhoben werden.
Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Der Rechtsweg gegen den Ausschluss ist unzulässig.

§ 6.4 Durch die Beendigung der Mitgliedschaft entsprechend den in § 6.1 bis § 6.3 erläuterten Punkten erlöschen sämtliche Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein. Gleichzeitig ist das ehemalige Mitglied automatisch aller bekleideten Ämter innerhalb des Vereins enthoben.

§ 6.5 Durch den Austritt oder Ausschluss von Mitgliedern oder die Aufnahme neuer Mitglieder wird der Verein nicht aufgelöst oder geändert.


§ 7. Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 7.1 Die Mitglieder haben insbesondere

1. das aktive und passive Wahlrecht (Ausnahme Jahreshauptversammlung §12.6),
2. das Recht, an allen einfachen Versammlungen, Jahreshaupt- und außerordentliche
Hauptversammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und
3. die Wohlfahrtseinrichtungen des Vereins zu benützen.

§ 7.2 Jedes Mitglied ist verpflichtet, nach Kräften zur Erreichung des Vereinszweckes mitzuwirken, insbesondere zur strengen Erfüllung der gewöhnlichen Pflichten wie zum Besuche der Versammlungen und zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins.

§ 7.3 Bei offizieller Präsenz des Vereins haben sich sämtliche Mitglieder zu beteiligen. Offizielle Präsenz ist gegeben an Fronleichnam und bei anderen kirchlichen Prozessionen, bei vaterländischen Veranstaltungen innerhalb des Vereinsbezirkes, sowie bei anderen Veranstaltungen nach Beschluss der Mitgliederversammlung.

§ 7.4 Jedes aktive Mitglied ist ferner verpflichtet, die von der Jahreshauptversammlung festgesetzten Beiträge zu leisten. Passive Mitglieder, sowie Schüler und Studenten, sind von der Beitragspflicht befreit. Stichtag des Mitgliederstatus und in Folge des Mitgliedsbeitrages ist der 1.1. eines jeden Jahres.

§ 7.5 Der Beitritt zu Konkurrenzvereinen ist nur mit Genehmigung der Vorstandschaft gestattet.

§ 7.6 Ein Anspruch auf Ausschüttung des Vereinsvermögens besteht nicht.

 

§ 8. Mitgliedsbeiträge

§ 8.1 Von den aktiven Mitgliedern des Vereins werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit bestimmt die Jahreshauptversammlung.

 

§ 9. Organe des Vereins

§ 9.1 Die Organe des Vereins sind der Vorstand, der Ausschuss, die Jahreshauptversammlung und die einfache Mitgliederversammlung.

§ 9.2 Einem Organ des Vereins können nur Mitglieder des Vereins angehören.


§ 10. Vorstand

§ 10.1 Der Vorstand besteht im Sinne des § 26 BGB aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer.

§ 10.2 Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit nicht nach der Satzung oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen dies anderen Organen vorbehalten ist.

§ 10.3 Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist nur in Verbindung mit dem Ausschuss beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte des gesamten Vorstandes- und der Ausschussmitglieder, darunter einer der Vorsitzenden, anwesend sind. Die einfache Mehrheit ist zur Beschlussfassung erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden bzw. seinem Stellvertreter.

§ 10.4 Dem 1. Vorsitzenden obliegt die eigentliche Leitung und Verwaltung des Vereins. Er beraumt die Sitzungen, Versammlungen und Veranstaltungen an, führt den Vorsitz bei den Sitzungen des Vorstandes und des Ausschusses sowie bei der Jahreshauptversammlung und den einfachen Mitgliederversammlungen. Er überwacht den Vollzug der Beschlüsse der Jahreshauptversammlung sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er soll allen Mitgliedern Freund, Berater und Vorbild sein.

§ 10.5 Der 1. Vorsitzende hat das Recht, aus wichtigen Gründen die Wahl eines Mitgliedes des Vorstandes und des Ausschusses rechtswirksam abzulehnen, ebenso Beschlüsse zu verwerfen, welche er mit dem Charakter und den Zwecken des Vereins als nicht mehr im Einklang stehend erachtet. Die Mitglieder können dagegen innerhalb vierzehn Tagen Berufung beim Ausschuss einlegen.

§ 10.6 Der 1. Vorsitzende kann nach Bedarf, wenn kein 2. Vorsitzender gewählt worden ist, einen solchen ernennen. Dieser hat in Vertretung des 1. Vorsitzenden die gleichen Rechte und Pflichten wie der zu vertretende.

§ 10.7 Der 2. Vorsitzende soll den 1. Vorsitzenden in der Leitung nach Kräften unterstützen und einig mit ihm zusammenarbeiten. Er hat die Beachtung der Satzung und die Ausführung der Beschlüsse zu überwachen, allenfallsige Übertretungen abzustellen und soll ebenfalls allen Mitgliedern Freund, Berater und Vorbild sein.

§ 10.8 Bei den Mitgliederversammlungen führt der 1. Vorsitzende den Vorsitz.
Der 1. Vorsitzende kann zwischen zwei Mitgliederversammlungen über bis zu 250,00 Euro für Vereinszwecke ohne Zustimmung des Vereins verfügen. Diese Ausgaben sind bei der nächsten Mitgliederversammlung offen zulegen.

§ 10.9 Der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende vertritt gemeinschaftlich mit einem weiteren Vorstandsmitglied den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Rechtsgeschäfte mit einem Betrag ab 250 Euro sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Vorstand zugestimmt hat.

§ 10.10 Der Kassenwart hat die Mitgliederbeiträge einzuziehen, über die Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen und alljährlich in der Jahreshauptversammlung Rechnung zu stellen.
Auszahlungen dürfen nur nach Zahlungsanweisung des 1. Vorsitzenden gemacht werden. Der Kassenwart hat dem Vorstande jederzeit Einsicht in die Bücher zu gestatten und den Kassenbestand vorzuweisen. Dieses Recht steht auch dem Ausschuss zu, wenn die einfache Stimmenmehrheit in der Ausschusssitzung vorliegt.

§ 10.11 Der Schriftführer hat die Mitgliederliste und das Inventarverzeichnis zu führen, die Protokolle niederzuschreiben und nach Anweisung des 1. Vorsitzenden die Vereinskorrespondenz zu führen.

§ 10.12 Der Vorstand bestehend aus 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden, Kassenwart und Schriftführer wird aus der Mitte der ordentlichen Mitglieder in geheimer Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Vorstandsmitglieder können nur ordentliche Mitglieder des Vereins werden. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach dem Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder haben alljährlich bei der Jahreshauptversammlung um ihre Entlastung nachzusuchen.
Jedes Mitglied der Vorstandschaft kann alljährlich bei der Jahreshauptversammlung sein Amt niederlegen. Der Rücktritt muss begründet werden.

§ 10.13 Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand vor dem Ablauf der dreijährigen Amtszeit aus, so wird in einer Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit vorgenommen.

 

§ 11. Ausschuss

§ 11.1 Der Ausschuss besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes und wenigstens drei aktive Mitgliedern, welche von der Jahreshauptversammlung auf drei Jahre gewählt werden. Eines der gewählten Ausschussmitglieder wird zum Inventarwart gewählt. Ein weiteres gewähltes Ausschussmitglied wird -sofern gegeben- zum Verwalter der Homepage berufen. Wiederwahl ist zulässig.

§ 11.2 Der Ausschuss hat alle Angelegenheiten des Vereins vorzuberaten, bevor sie der Jahreshauptversammlung, außerordentlichen Hauptversammlung oder einfachen Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

§ 11.3 Der Ausschuss entscheidet selbstständig in Fällen, deren Behandlung in öffentlicher Versammlung nicht im Interesse des Vereins gelegen ist oder zum Schaden eines Mitgliedes gereichen würde. Ebenso kann er zwischen zwei einfachen Mitgliederversammlungen einmalige Ausgaben bis zu 1.000,00 Euro ohne Zustimmung des Vereins beschließen. Diese sind bei der nächsten Mitgliederversammlung offen zu legen.

§ 11.4 Die Beschlüsse des Vorstandes und des Ausschusses, welche je in ein Protokollbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter sowie Schriftführer zu unterzeichnen sind, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstands- bzw. Ausschusssitzung, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

§ 11.5 Über sämtliche Verhandlungen ist das Amtsgeheimnis zu wahren.
Bei Nichtbeachtung ist mit Ausschluss aus dem Ausschuss nach Abstimmung des Ausschusses zu rechnen. Der Betroffene hat in diesem Fall kein Stimmrecht.

§ 11.6 Scheidet ein Mitglied des Ausschusses vor dem Ablauf der dreijährigen Amtszeit aus, so wird in einer Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit vorgenommen.

§ 11.7 Die Beitragsordnung wird vom Ausschuss festgelegt und bedarf vor in Krafttreten der einfachen Mehrheit aller anwesenden ordentlichen Mitglieder in der Jahreshauptversammlung.

 

§ 12. Jahreshauptversammlung

§ 12.1 In jedem Jahr – in der Regel im ersten Quartal - findet eine Jahreshauptversammlung sämtlicher Mitglieder statt. Hierbei sind ausschließliche Inhalte der Schriftführerbericht, der Kassenbericht, die Entlastung des Vorstandes, Neuwahlen und Angelegenheiten, die nur in einer Jahreshauptversammlung behandelt werden können, beispielsweise die Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages.

§ 12.2 Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn der fünfte Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.

§ 12.3 Die Jahreshauptversammlung oder außerordentliche Hauptversammlung wird vom Vorstand schriftlich unter Einbehaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen. Dabei ist die vorgesehene Tagesordnung mitzuteilen.

§ 12.4 Bei jeder Jahreshauptversammlung ist eine Anwesenheitsliste zu führen.

§ 12.5 Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Jahreshauptversammlung beim Vorsitzenden schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Jahreshauptversammlung gestellt werden, beschließen die Versammlungsteilnehmer.

§ 12.6 Stimmberechtigt in der Jahres- oder außerordentlichen Hauptversammlung sind nur die ordentlichen Mitglieder. Die außerordentlichen Mitglieder haben nur beratende Stimme. Sie sind jedoch stimmberechtigt bei Änderung der Vereinssatzung, Auflösung des Vereins, sowie bei Angelegenheiten, die sie selbst betreffen. Die Beschlüsse der Versammlung sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Versammlungsleiter, Schriftführer und einem Mitglied zu unterzeichnen.

 

§ 13. Einfache Mitgliederversammlung

§ 13.1 Soweit die Angelegenheiten des Vereins nicht vom Vorstand oder dem Ausschuss zu regeln oder der Jahreshauptversammlung vorbehalten sind, werden sie durch Beschlussfassung in der einfachen Mitgliederversammlung geordnet. Eine einfache Mitgliederversammlung ist umgehend einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Sie wird vom Vorstand unter Einbehaltung einer Frist von einer Woche durch öffentlichen Aushang in der Dorfmitte einberufen.

§ 13.2 Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit aller erschienenen Mitglieder; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Ein nicht erschienenes Mitglied kann keinen Einspruch gegen gefasste Beschlüsse einlegen.

§ 13.3 Bei jeder einfachen Mitgliederversammlung ist eine Anwesenheitsliste zu führen.

§ 13.4 Über den Verlauf der einfachen Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

 

§ 14. Kassenführung und Kassenprüfung

§ 14.1 Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie aus Beiträgen und Spenden aufgebracht.

§ 14.2 Der Kassenwart hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur auf Grund von Auszahlungsanordnungen des 1. Vorsitzenden oder – bei dessen Verhinderung – des 2. Vorsitzenden geleistet werden.

§ 14.3 Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern, die von der Jahreshauptversammlung jeweils auf drei Jahre gewählt werden, zu prüfen. Sie ist der Jahreshauptversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

§ 14.4 Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes oder des Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.


§ 15. Auflösung des Vereins

§ 15.1 Der Verein kann nur durch Beschluss der Jahreshauptversammlung oder einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erforderlich.

§ 15.2 Zu dieser Versammlung müssen sämtliche ordentliche und außerordentliche Mitglieder wenigstens zwei Wochen vorher gegen Unterschrift geladen werden.

§ 15.3 Sofern die Versammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

§ 15.4 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen sowie das gesamte Vereinsinventar zur Verwahrung der zuständigen römisch-katholischen Kirchenverwaltung Darshofen zu.
Sollte sich nach einer dreijährigen Stilllegungszeit keine neue Burschenvereinsstruktur mit dazugehörigem Vorstand gebildet haben, die den Zweck des Burschenvereins als gemeinnützigen Burschenverein weiterführt und die Satzung anerkennt, wird das Vereinsvermögen sowie das gesamte Vereinsinventar an die römisch-katholische Kirchenverwaltung Darshofen übergeben, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

 

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