Maschkerer - Umzug durch Darshofen, Kerschhofen und Eglwang

...alle Jahre wieder: Am Faschingsdienstag trafen sich 26 Burschen und Mädls in der Dorfmitte um eine alte Tradition hochleben zu lassen. Gegen 10:Uhr vormittags stürmten wir den Kostümverleih in Eichenhofen und schnappten uns allerlei lustige Verkleidungen und Accessoires bevor es dann ab 13:00 Uhr ernst wurde. Warm eingepackt und voller Tatendrang maschierten wir in der Dorfmitte los Richtung Kramergasse und Oberdorf. Singend und Tanzend zogen die Maschkerer von Haus zu Haus und "verdienten" sich dabei natürlich auch das ein oder andere Schnäpschen zum aufwärmen - es war trotz strahlendem Sonnenschein bitter kalt. Ein Highlight erwartete uns wieder -wie alle Jahre- bei Schober Sylvia: Leckere selbstgebackene Krapfen und Kuchen, Kaffee, Likör und vieles mehr war für uns vorbereitet. Dafür wieder ein herzliches Vergelt´s Gott :)
So gestärkt machten sich die Maskierten wieder auf den Weg und zogen Richtung "Kirchaseitn". Natürlich durften dabei auch solch Traditionen wie "Wegzoll einfordern" oder "kleine Kinder schnappen" nicht vernachlässigt werden. Das obligatorische Gruppenfoto bei der Familie Fiegl zählt da dazu, genauso wie die Wurstbrote mit Essiggurken beim Schneck und der letzte Abschlussschnaps - bevor es nach Kerschhofen geht - bei den Magets :) Schneller als gedacht kam die Dämmerung auf und es wurde schon höchste Zeit weiterzuziehen.
In Kerschhofen kehrten wir bei Familie Schießl und Familie Link ein und konnten uns noch einmal gut stärken für die letzte Etappe unserer Tour...mit dem Bulldog + Anhänger fuhr uns Patrick Wolfsteiner zuerst über die Bogenmühle zum Hennaloch und dann nach Eglwang. Zwar nicht mehr komplett vollzählig aber immer noch stark vertreten marschierten wir strammen Schrittes - angeführt von unserer Musikantin Carina Maget - von Haus zu Haus. Nach kurzer Einkehr im "Gartenheisl der Nüblers" und noch dem ein oder anderen herzwärmenden Umtrunk ging es dann wieder zurück nach Darshofen; diesmal ins Dorfhaus, da unserer Vereinswirt der Faxe gesundheitsbedingt nicht für uns aufkochen konnte.
Ordentlich durchgefroren aber glücklich es geschafft zu haben liesen wir uns dort den vorbereiteten Schaschliktopf schmecken und gingen somit zum gemütlichen Teil des Tages über...

 

 

  

 

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